Dateiendungen werden nicht angezeigt? So aktivierst du sie in Windows 11

Lesedauer: 15 Min – Beitrag erstellt: 8. April 2026, zuletzt aktualisiert: 8. April 2026

In Windows 11 blendet der Explorer Dateiendungen wie .docx, .pdf oder .jpg standardmäßig aus. Du kannst diese Anzeige mit wenigen Klicks dauerhaft aktivieren, damit du jede Datei eindeutig erkennst und besser einschätzen kannst, was du öffnest.

Am schnellsten klappt es über den Explorer: Oben im Menü auf Ansicht gehen, dann auf Anzeigen und dort den Punkt Dateinamenerweiterungen aktivieren. Danach werden alle Endungen für Dateien im Explorer sichtbar, bis du die Option wieder abschaltest.

Warum Windows 11 Dateiendungen oft ausblendet

Windows blendet Dateiendungen standardmäßig aus, um die Oberfläche für weniger geübte Nutzer aufgeräumter wirken zu lassen. Dateien sollen sich dann vor allem über Namen und Symbole unterscheiden.

Für erfahrene Anwender bringt das einige Nachteile mit sich. Ohne Endungen sieht man auf den ersten Blick nicht, ob hinter einer Datei ein Dokument, ein Bild, ein ausführbares Programm oder ein Archiv steckt. Besonders bei Dateien aus E-Mails oder aus dem Internet ist das ein Sicherheitsrisiko, weil sich schädliche Programme als scheinbar harmlose Dokumente tarnen können.

Sobald die Endungen sichtbar sind, erkennst du genau, ob es sich zum Beispiel um eine .exe-, .bat-, .pdf- oder .jpg-Datei handelt. Das hilft beim Sortieren, beim Umbenennen und vor allem beim Einschätzen von Risiken beim Öffnen unbekannter Dateien.

Der schnellste Weg: Dateiendungen direkt im Explorer einblenden

Die einfachste Methode führt über das Menüband im Datei-Explorer. Diese Einstellung wirkt sofort und ist für die meisten Nutzer ausreichend.

Gehe in dieser Reihenfolge vor:

  • Öffne den Datei-Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination Windows-Taste + E.
  • Klicke oben in der Leiste auf den Eintrag Ansicht.
  • Fahre im geöffneten Menü mit der Maus über Anzeigen.
  • Setze ein Häkchen bei Dateinamenerweiterungen.

Sobald du den Haken gesetzt hast, erscheint hinter jedem Dateinamen die passende Endung, etwa Bericht.docx, Bild.jpg oder Setup.exe. Diese Anzeige gilt für alle Ordner, die du mit dem Explorer öffnest.

Wenn du die Endungen wieder ausblenden möchtest, entfernst du das Häkchen bei Dateinamenerweiterungen einfach erneut. Die Änderung wirkt in beide Richtungen sofort und ohne Neustart.

Systemweite Einstellung über Ordneroptionen anpassen

Wer lieber direkt an den tieferliegenden Einstellungen arbeitet, kann die Anzeige der Dateiendungen über die Ordneroptionen steuern. Diese Einstellung ist die Grundlage, auf die auch der Explorer zugreift.

Du erreichst die Ordneroptionen über mehrere Wege. Ein leichter Weg führt über den Explorer:

  • Starte den Datei-Explorer.
  • Klicke auf das Drei-Punkte-Symbol ganz rechts in der oberen Leiste.
  • Wähle im Menü den Punkt Optionen aus.

Es öffnet sich das Fenster Ordneroptionen. Dort wechselst du auf den Reiter Ansicht. In der Liste Erweiterte Einstellungen findest du den Eintrag Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden.

Um Dateiendungen dauerhaft einblenden zu lassen, entfernst du das Häkchen bei Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden und bestätigst mit OK. Nach dieser Änderung zeigt der Explorer die Endungen für alle bekannten Dateitypen an, etwa für Office-Dokumente, Bilder oder Archive.

Solltest du die Anzeige später wieder abstellen wollen, setzt du an derselben Stelle das Häkchen erneut und bestätigst wieder mit OK. Die Änderung ist jederzeit reversibel.

Direkt in den Einstellungen nach der Dateiendungs-Option suchen

Windows 11 bietet eine komfortable Suchfunktion, mit der du viele Einstellungsfenster schneller findest. Auch die Ordneroptionen lassen sich so indirekt erreichen.

Eine mögliche Vorgehensweise:

  • Öffne das Startmenü über die Windows-Taste.
  • Beginne direkt zu tippen: Ordneroptionen oder Explorer-Optionen.
  • Wähle den passenden Treffer aus, typischerweise Ordneroptionen oder Explorer-Optionen.
  • Wechsle im neuen Fenster auf den Reiter Ansicht.
  • Entferne das Häkchen bei Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden.
  • Bestätige mit OK.

Gerade wenn du nicht regelmäßig im Explorer-Menü unterwegs bist, ist die Suche im Startmenü ein praktischer Weg. Du musst dir keinen genauen Pfad merken, sondern kannst einfach einen sinnvollen Suchbegriff eingeben.

Warum sichtbare Dateiendungen deine Sicherheit erhöhen

Sichtbare Dateiendungen sind ein einfaches, aber wirkungsvolles Sicherheitswerkzeug. Du erkennst auf der Stelle, ob eine Datei ein Dokument, ein Archiv oder ein ausführbares Programm ist.

Schädliche Software wird oft so verteilt, dass Dateinamen täuschen. Typisch sind Namen wie Rechnung.pdf.exe oder Bilder.jpg.scr. Wenn Endungen ausgeblendet sind, kann aus einem solchen Namen im Explorer scheinbar nur Rechnung oder Bilder werden, während in Wahrheit eine ausführbare Datei dahintersteckt.

Mit eingeblendeten Endungen fallen solche Täuschungsversuche sofort auf. Du siehst die Endung .exe, .scr oder .bat direkt und weißt, dass du es mit Programmen oder Skripten zu tun hast. Besonders bei E-Mail-Anhängen oder Dateien aus Chat-Programmen ist das ein wirklicher Vorteil.

Auch Archive wie .zip oder .rar erkennst du besser und kannst einschätzen, ob du sie wirklich öffnen möchtest. Im Zusammenspiel mit einem aktuellen Virenschutz und vorsichtigem Umgang mit unbekannten Dateien stärkt das deine allgemeine Systemsicherheit.

Dateiendungen anzeigen lassen, aber Symbole sinnvoll nutzen

Die Symbole im Explorer bleiben weiterhin hilfreich, auch wenn Dateiendungen eingeblendet sind. Sie zeigen auf einen Blick, mit welcher Art Programm eine Datei standardmäßig geöffnet wird.

Ein Word-Dokument mit der Endung .docx trägt beispielsweise das Word-Symbol. Ein PDF mit der Endung .pdf zeigt das Symbol des installierten PDF-Viewers. Für Bilder wie .jpg oder .png erscheint normalerweise eine verkleinerte Vorschau. So kombinierst du visuelle Symbole mit der genauen Endung.

Wenn du dir bestimmte Dateitypen besonders merken möchtest, kannst du Dateien aussagekräftig benennen. Statt nur Bild1.jpg und Bild2.jpg zu nutzen, helfen Namen wie Produktfoto_01.jpg oder Vertrag_Unterschrieben.pdf. In Verbindung mit der Endung findest du solche Dateien später schneller wieder.

Erweiterte Anzeigeoptionen im Explorer sinnvoll kombinieren

Rund um die Dateiendungen gibt es im Explorer weitere Darstellungsoptionen, die dir helfen, Dateien präziser zu unterscheiden. Diese Optionen findest du im selben Bereich wie die Einstellung zu den Endungen.

Über Ansicht und Anzeigen kannst du zum Beispiel folgende Elemente ein- oder ausblenden:

  • Dateinamenerweiterungen
  • Ausgeblendete Elemente (versteckte Dateien und Ordner)
  • Dateinamen, Spalten, Layout-Ansichten

Für die tägliche Arbeit ist es oft sinnvoll, Dateinamenerweiterungen dauerhaft sichtbar zu halten, versteckte Elemente aber nur bei Bedarf einzublenden. Versteckte Dateien werden oft von Programmen oder vom System genutzt und sollten nicht unnötig geändert oder gelöscht werden.

In der Detailansicht des Explorers kannst du zusätzliche Spalten wie Typ, Änderungsdatum oder Größe einblenden. So sortierst du deine Dateien nicht nur nach Namen, sondern auch nach Art und Aktualität, was bei größeren Ordnersammlungen sehr hilfreich ist.

Dateiendungen gezielt beim Umbenennen kontrollieren

Wenn Dateiendungen sichtbar sind, kannst du beim Umbenennen sehr genau steuern, was sich ändert. Du kannst Dateinamen anpassen, ohne versehentlich die Endung zu verändern.

Beim Umbenennen einer Datei markiert Windows standardmäßig nur den eigentlichen Namen, nicht die Endung. Das erkennst du daran, dass bei Bericht.docx zum Beispiel nur Bericht blau markiert wird, nicht .docx. Tipperst du einen neuen Namen ein, bleibt die Endung erhalten.

Wenn du bewusst den Dateityp ändern möchtest, kannst du auch die Endung überschreiben. Aus Bild.jpg wird dann etwa Bild.png, sofern du die Endung direkt anpasst. Windows fragt in diesem Fall nach, ob du die Dateinamenerweiterung wirklich ändern möchtest, weil sich die Datei dann möglicherweise nicht mehr öffnen lässt. Diese Rückfrage dient als Schutz vor versehentlichen Formatwechseln.

Bei Dateien, deren Endung du nicht kennst, lohnt sich eine kurze Recherche des Dateityps. Manche Spezialformate enden etwa auf .psd, .ai oder .indd und gehören zu bestimmten Grafik- oder Layout-Programmen. Mit sichtbaren Endungen lässt sich so leichter nachvollziehen, welche Software erforderlich ist.

Typische Anwendungsszenarien im Alltag

Im Berufs- und Privatalltag tauchen immer wieder Situationen auf, in denen die Anzeige der Dateiendungen spürbar hilft. Drei typische Konstellationen verdeutlichen das.

Unklare Anhänge in E-Mails erkennen

Viele Angriffe beginnen mit einer scheinbar harmlosen E-Mail, die eine Datei im Anhang hat. Ohne sichtbare Endung ist häufig nicht zu erkennen, ob es ein Dokument, ein Bild oder ein ausführbares Programm ist.

Wenn du die Anhänge in einen Ordner speicherst und die Dateiendungen eingeblendet sind, erkennst du sofort, ob es sich um .pdf, .docx, .xlsx oder möglicherweise .exe handelt. Letzteres ist bei unerwarteten Nachrichten ein deutliches Warnsignal. Mit dieser einfachen Prüfung lassen sich riskante Dateien oft schon aussortieren, bevor sie Schaden anrichten können.

Dateien für Projekte oder Abgaben sortieren

In vielen Projekten sammeln sich Dateien aus unterschiedlichen Programmen in einem gemeinsamen Ordner. Ohne Endungen wirken Namen wie Konzept, Entwurf oder Finale Version schnell austauschbar.

Mit sichtbaren Endungen erkennst du direkt, welches Konzept.docx ein Textdokument ist, welches Konzept.pptx eine Präsentation und welche Datei eventuell ein exportiertes PDF darstellt. Das erleichtert die Vorbereitung von Abgaben, Präsentationen oder Archivierungen, weil du immer weißt, welche Variante welche Rolle erfüllt.

Installationsdateien von anderen Downloads unterscheiden

Beim Herunterladen von Software landen Installationsdateien oft in einem Sammelordner für Downloads. Dort liegen dann Bilder, Dokumente, Archivdateien und Programme durcheinander.

Mit eingeblendeten Endungen erkennst du Installationsprogramme an Endungen wie .exe, .msi oder .bat, während Begleitdokumente eher auf .pdf oder .txt enden und Archivdateien .zip oder .rar tragen. Das beschleunigt die Suche nach dem richtigen Installer und verringert gleichzeitig das Risiko, versehentlich etwas zu starten, das gar nicht vorgesehen war.

Fehlerbilder, wenn Dateiendungen trotz Einstellung nicht sichtbar sind

In seltenen Fällen bleiben Dateiendungen unsichtbar, obwohl du die entsprechende Einstellung im Explorer gesetzt hast. Dann liegt die Ursache meist an einer Stelle außerhalb der Explorer-Einstellungen.

Ein häufiger Grund ist eine alternative Explorer-Software oder ein Tuning-Tool, das die Anzeigeoptionen selbst verwaltet und die Windows-Einstellungen überschreibt. Wenn du eine solche Software verwendest, lohnt sich ein Blick in deren Optionen. Dort gibt es oft eigene Schalter für Dateiendungen und Dateitypen.

Gelegentlich sind auch Benutzerprofile beschädigt, sodass Änderungen an den Ordneroptionen nicht sauber gespeichert werden. In diesem Fall hilft es, testweise ein neues lokales Benutzerkonto in Windows anzulegen und dort zu prüfen, ob sich die Dateiendungen wie erwartet ein- und ausblenden lassen. Funktioniert es im neuen Profil, liegt die Ursache sehr wahrscheinlich im ursprünglichen Konto.

Als weiterer Schritt kann ein Systemneustart helfen, falls der Explorer zwischendurch nicht korrekt auf geänderte Einstellungen reagiert. Der Explorer wird zwar normalerweise sofort aktualisiert, aber ein Neustart stellt sicher, dass alle Systemkomponenten frisch geladen werden.

Datensicherheit beim Umgang mit Dateiendungen

Die Anzeige der Dateiendungen bietet die Chance, sorgfältiger mit Dateien umzugehen. Gleichzeitig ist es wichtig, bei Änderungen im Dateinamen aufmerksam zu bleiben.

Wer Endungen versehentlich ändert oder löscht, kann Dateien im Extremfall unbrauchbar machen, sofern das ursprüngliche Format nicht mehr erkennbar ist. Daher gilt: Wenn du nur den Namen ändern möchtest, vermeide es, den Teil nach dem Punkt zu bearbeiten. Windows markiert beim Umbenennen bewusst nur den Namen ohne Endung, um diesen Fehler zu vermeiden.

Für wichtige Dateien wie Abschlussarbeiten, Projektunterlagen oder Fotos ist eine zusätzliche Sicherung empfehlenswert, etwa durch Kopien auf einer externen Festplatte oder in einem anderen Ordner. So bleibt das Original erhalten, falls beim Umbenennen oder beim Experimentieren mit Formaten etwas schiefgeht.

Außerdem ist es ratsam, bei unbekannten Endungen vorsichtig zu sein. Wenn du eine Endung nicht zuordnen kannst, öffne die Datei nicht unüberlegt, sondern prüfe mit einer Suche nach dem Dateityp, welcher Zweck dahintersteht und welches Programm dafür üblich ist.

Endungen kennen: Wichtige Dateitypen im Überblick

Mit eingeblendeten Dateiendungen kann es hilfreich sein, einige typische Endungen einordnen zu können. Dadurch interpretierst du neue Dateien schneller richtig.

Zu den häufigsten Dokumentformaten zählen Endungen wie .docx für Word-Dokumente, .xlsx für Excel-Tabellen, .pptx für PowerPoint-Präsentationen und .pdf für plattformunabhängige Dokumente. Diese Endungen sind in Büros und im Studium allgegenwärtig.

Bei Bildern begegnest du vor allem .jpg oder .jpeg, .png und .gif. Audiodateien tragen oft Endungen wie .mp3, .wav oder .flac, während Videos häufig als .mp4, .mkv oder .avi gespeichert werden. Der Explorer kann diese Formate meist direkt abspielen oder zumindest Vorschauen anzeigen.

Installations- und Programmdateien erkennst du vor allem an .exe, .msi, .bat oder .cmd. Hier ist besondere Vorsicht geboten, insbesondere wenn solche Dateien aus unbekannten Quellen stammen. Archive treten häufig mit .zip, .rar, .7z oder .iso auf. Mit diesem Grundwissen kannst du viele Dateien allein anhand der Endung einschätzen.

Einstellungen zwischen verschiedenen Windows-Versionen unterscheiden

Wer von älteren Windows-Versionen auf Windows 11 gewechselt ist, findet einige Menüs an anderer Stelle, auch wenn der grundsätzliche Mechanismus für Dateiendungen gleich geblieben ist. Die Option, Endungen für bekannte Dateitypen ein- oder auszublenden, existiert seit vielen Windows-Generationen.

Im Vergleich zu früheren Versionen wurde die Oberfläche des Explorers modernisiert. Der Einstieg über Ansicht und Anzeigen ist eine Anpassung an das neue Design. Technisch greift Windows aber weiterhin auf dieselben Ordneroptionen zurück, die im Hintergrund seit langer Zeit bestehen.

Wer noch mit einem älteren Windows-Rechner parallel arbeitet, kann sich merken: Die Begriffe Dateinamenerweiterungen und Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden sind die entscheidenden Stichworte. Auch wenn sich Symbole oder Menüleisten verändert haben, bleibt diese Logik im Kern gleich.

Wann das Ausblenden von Dateiendungen sinnvoll sein kann

Für einige Nutzergruppen kann das Ausblenden von Dateiendungen dennoch Vorteile haben. Gerade auf gemeinsam genutzten Familienrechnern oder Geräten für Kinder kann eine sehr einfache Darstellung hilfreich sein.

Wenn Personen nur mit wenigen, immer gleichen Dateitypen arbeiten und die Einrichtung von Programmen jemand anderem überlassen, kann eine reduzierte Ansicht ausreichend sein. Dann stehen Dateisymbole und gut gewählte Namen im Mittelpunkt, während technische Details eher im Hintergrund bleiben.

Wer den Rechner für andere vorbereitet, kann die Endungen daher nach Bedarf ein- oder ausblenden, bevor er das Gerät übergibt. Wichtig ist, dass die Person, die den Computer administriert oder Fehler behebt, mit sichtbaren Endungen arbeitet, um bei Bedarf genauer prüfen zu können, welche Dateien vorliegen.

Praktische Vorgehensweise für den Alltag

Im täglichen Umgang mit Windows ist eine klare Routine hilfreich, damit die Einstellung für Dateiendungen nicht in Vergessenheit gerät. Ein fester Ablauf spart Zeit und vermeidet Rückfragen.

Eine mögliche Vorgehensweise, wenn ein neues System eingerichtet wird:

  • Nach der Grundinstallation Windows starten und den Datei-Explorer öffnen.
  • Über Ansicht und Anzeigen den Schalter für Dateinamenerweiterungen aktivieren.
  • Optional in den Ordneroptionen prüfen, ob Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden deaktiviert ist.
  • Bei Bedarf weitere Anzeigeoptionen anpassen, etwa versteckte Elemente oder Detailspalten.
  • Diese Basiseinstellung einmalig pro Benutzerkonto vornehmen.

Wer mehrere Konten verwaltet, etwa ein eigenes und ein separates für Gäste, sollte in jedem Konto prüfen, ob die Endungen nach Wunsch angezeigt werden. So stellst du sicher, dass du in deinem Arbeitskonto immer die volle Dateiübersicht hast, während andere Konten eine vereinfachte Darstellung bekommen können.

Häufige Fragen zur Anzeige von Dateiendungen

Wie kann ich nur für bestimmte Ordner die Dateiendungen sichtbar machen?

Die globale Einstellung im Explorer gilt immer für alle Ordner, du kannst sie aber mit individuellen Ansichten kombinieren. Lege dir für wichtige Ordner eigene Ansichtsprofile an, zum Beispiel mit zusätzlicher Spalte für Dateityp oder gruppiert nach Dateityp, sodass du dort besonders gut mit sichtbaren Endungen arbeitest.

Warum sehe ich bei Desktop-Verknüpfungen keine andere Dateiendung als .lnk?

Jede klassische Verknüpfung auf dem Desktop besitzt technisch die Endung .lnk, die in der Regel ausgeblendet bleibt. Entscheidend ist in diesem Fall die Zieldatei hinter der Verknüpfung, die du über das Kontextmenü und den Eintrag Eigenschaften im Reiter Verknüpfung einsehen kannst.

Kann ich verhindern, dass ich beim Umbenennen aus Versehen die Endung lösche?

Wenn die Endung sichtbar ist, musst du sie beim Umbenennen bewusst mit verändern, sodass du sie leichter im Blick behältst. Achte darauf, im Umbenendialog nur den Dateinamen vor dem Punkt zu markieren oder nutze die F2-Taste und ändere anschließend ausschließlich den markierten Teil.

Weshalb bleiben Dateiendungen in bestimmten Programmen unsichtbar, obwohl sie im Explorer angezeigt werden?

Viele Programme verwenden eigene Dateiauswahldialoge und blenden dort die Endungen aus Gründen der Übersichtlichkeit aus. In solchen Fällen musst du im jeweiligen Programm nach Anzeige- oder Filteroptionen suchen, etwa nach einem Schalter zum Anzeigen aller Dateitypen oder zur Erweiterung des Dateifilters.

Wie kann ich Dateiendungen über die Kommandozeile überprüfen?

Öffne die Eingabeaufforderung oder PowerShell, wechsle mit dem Befehl cd in den gewünschten Ordner und nutze dir, um dir alle Dateien mit sichtbaren Endungen auflisten zu lassen. So siehst du auch Endungen, die der Explorer eventuell über Filter oder Gruppierungen anders darstellt.

Warum werden bei bekannten Dateitypen manchmal keine Endungen angezeigt, obwohl die Option aktiv ist?

In seltenen Fällen können Shell-Erweiterungen oder Zusatztools die Darstellung im Explorer beeinflussen. Deaktiviere testweise Erweiterungen, die in den Kontextmenüs oder in der Symbolleiste eingreifen, und prüfe anschließend, ob die Endungen wieder normal angezeigt werden.

Wie erkenne ich gefährliche Dateien, die mit doppelten Endungen arbeiten?

Beispiele sind Dateinamen wie rechnung.pdf.exe, bei denen nur der letzte Teil tatsächlich die Endung darstellt. Mit aktivierten Endungen erkennst du sofort, ob es sich in Wahrheit um eine ausführbare Datei handelt, und kannst verdächtige Anhänge konsequent löschen oder isoliert überprüfen.

Kann ich im Explorer nach bestimmten Dateiendungen filtern oder sortieren?

Nutze im Explorer die Spalte Typ oder den Suchfilter, indem du etwa *.pdf oder *.exe in das Suchfeld eingibst. Dadurch lässt sich ein Ordner schnell auf eine bestimmte Art von Dateien einschränken, was beim Aufräumen oder beim Suchen nach Installern und Dokumenten hilft.

Gibt es Unterschiede bei der Darstellung von Endungen in Netzlaufwerken oder Cloud-Ordnern?

Die Anzeigeoptionen für Endungen gelten auch für Netzlaufwerke und synchronisierte Cloud-Ordner, allerdings können zusätzliche Overlay-Symbole und Statusspalten hinzukommen. In seltenen Fällen integrieren Cloud-Clients eigene Ansichten, bei denen du die Dateitypen in den jeweiligen Programmeinstellungen prüfen musst.

Wie stelle ich den ursprünglichen Zustand wieder her, wenn mir sichtbare Endungen zu unübersichtlich sind?

Öffne die Ordneroptionen im Explorer und deaktiviere die Anzeige der Endungen für bekannte Dateitypen erneut, um zum Standardverhalten zurückzukehren. Du kannst zusätzlich die Ansicht eines Ordners über die Schaltfläche Ansicht zurücksetzen, falls du viele weitere Anpassungen vorgenommen hast.

Wie gehe ich vor, wenn Dateiendungen bei einem einzigen Benutzerkonto anders angezeigt werden?

Die Explorer-Einstellungen werden pro Benutzerprofil gespeichert, weshalb bei verschiedenen Konten unterschiedliche Ansichten möglich sind. Melde dich mit dem betroffenen Konto an, setze dort die Anzeigeoptionen wie gewünscht und übernimm diese für alle Ordner, die dieses Profil verwendet.

Was mache ich, wenn ein Dateityp zwar eine Endung besitzt, aber keiner Anwendung zugeordnet ist?

In diesem Fall zeigt Windows zwar die Endung, öffnet die Datei aber nicht automatisch mit einem Programm. Weise über die Standardeinstellungen nach Dateityp oder über das Kontextmenü und den Eintrag Öffnen mit ein passendes Programm zu, damit die Datei künftig durch Doppelklick gestartet werden kann.

Fazit

Sichtbare Dateiendungen geben dir deutlich mehr Kontrolle über deine Dateien und helfen, Risiken schnell zu erkennen. Mit wenigen Einstellungen im Explorer und in den Ordneroptionen legst du fest, wie detailliert Windows 11 Dateitypen darstellen soll. Nutze die beschriebenen Möglichkeiten, um zwischen Übersicht und Sicherheit den passenden Mittelweg zu finden und tägliche Aufgaben im Dateisystem zielgerichtet zu erledigen.

Checkliste
  • Öffne den Datei-Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination Windows-Taste + E.
  • Klicke oben in der Leiste auf den Eintrag Ansicht.
  • Fahre im geöffneten Menü mit der Maus über Anzeigen.
  • Setze ein Häkchen bei Dateinamenerweiterungen.

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